
Direkt am Martin-Luther-Platz vor der imposanten St.-Johannis-Kirche; eines der wichtiges Bauwerk der deutschen Renaissance von 1582/83. Seit 1934 Sitz des Heimatmuseums.
Dr. phil. et. med. L. Bausch ließ das Bürgerhaus in den Jahren 1610/18 errichten. Sein Sohn, der berühmte Dr. Johann-Laurentius Bausch, Begr. der heute ältesten noch bestehenden naturkundlichen Akademie der Natur-forscher "Leopoldina", nutzte den Turm des Wohnhauses als Sternwarte. Der Bauschenturm wurde im II. Weltkrieg nicht zerstört, musste aber 1951 aufgrund zahlreicher Beschädigungen restauriert und modernisiert werden.
Bauwerke der Stadt. Im Jahre 1431 vom Zisterzienserkloster Ebrach erworben, brannte der Ebracher Hof im Markgräfler Krieg (Zweites Stadtverderben) 1554 bis auf die Außenmauern aus. Erst 1578 wurde er wieder aufgebaut. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde das Anwesen auf sehr unterschiedliche Weise genutzt, so beherbergte es im 19. Jahrhundert ein Waisenhaus und nach dem Zweiten Weltkrieg ein besseres Möbel-Lagerhaus. Neben der Entstehung eines Hotel- und Gatronomiebetriebes im Ebracher Hof ist im Mai 2007, nach ausführlichen Umbau und Sanierungsmaßnahmen, die Stadtbücherei in die Zehntscheune des Ebracher Hofes eingezogen.
in der auch Kunstausstellungen stattfänden. Ich habe ihm gesagt, dass der Eindruck ...
Diese erstreckt sich vom Obertor bis zum Mainufer – mit Resten einer mittelalterlichen Befestigungsanlage. Die Stadtmauer mit dem Samtturm und den Pulvertürmen am Unteren Wall, den Turmfragmenten des 1805 abgetragenen Weißen Turmes und des Wiesenhüterturmes, sowie die Wallgräben gehören zu den eindrucksvollen Zeugnissen der Schweinfurter Stadtgeschichte.
Um dem Main in Schweinfurt möglichst nahe zu sein, bietet sich ein kleiner Spaziergang auf der Gutermann-Promenade an. Benannt nach dem Schweinfurter Lehrer und Heimatforscher Hubert Gutermann (1892–1974). Hier findet man zudem zahlreiche industrie- und technik-geschichtliche Denkmäler.
Wie schon im Mittelalter ist der Marktplatz noch heute ein zentraler und belebter Ort des städtischen Handels. Noch immer kommen an den Markttagen Gemüse und Obstbauern aus dem Landkreis Schweinfurt auf den Schweinfurter Markt, um ihre Waren anzubieten. Markttage: Di und Fr 11-18.30, Mi und Sa 7-14 Uhr
Es wurde in den Jahren 1570-1572 von Nikolaus Hofmann (Halle/Saale) erbaut und gilt als eines der wichtigsten profanen Renaissance-Bauwerke Süddeutschlands. Doch auch Elemente der Spätgotik klingen in der Architektur noch an. Wie durch ein Wunder überstand das Schweinfurter Rathaus sämtliche Katastrophen und Kriege der Jahrhunderte – vom Dreißigjährigen Krieg bis zu den Bombennächten der vierziger Jahre.
Auf dem Marktplatz erhebt sich das Denkmal eines der berühmtesten Söhne der Stadt – Friedrich Rückert. Der Dichter und Orientalist, dessen Geburtshaus an der Südost-Ecke des Marktplatzes steht, überblickt schon seit 1890 das Treiben auf dem belebten Platz. Das Denkmal wurde vom Architekten Friedrich Ritter von Thiersch und dem Bildhauer Wilhelm von Rühmann geschaffen. Zu Füßen des bronzenen Rückerts befinden sich allegorische Figuren aus seinen Werken (Geharnischte Sonette u. Weisheit des Brahmanen).
Erbaut im Jahre 1560, diente es ab 1606 als Bürgerhof sowie als Lagerhaus. Seit 1935 ist es im Besitz der 1823 gegründeten Städtischen Sparkasse. Das Brünnlein auf dem Vorplatz weist auf die frühere Bedeutung des Rossmarktes für Getreide- und Geldhandel hin. Auf der Rossmarkt zugewandten Seite ist an der Schranne der Schweinfurter Stadtadler befestigt. Rückseitig zur Siebenbrückleinsgasse deutet ein Gedenkstein auf die ehemalige Synagoge hin.
Seit fast 400 Jahren prägt der Schrotturm das Gesicht der südl. Altstadt. Erbaut durch B. Rüffer III als Treppenturm eines Renaissance-Hauses (1611–1614). Die dreifache Kuppelhaube verwies, in Abgrenzung zum katholisch geprägten Umland, auf die politische und religiöse Eigenständigkeit der Freien Reichsstadt. Im 19. Jhdt. diente der Turm zur Herstellung von Schrotkugeln und erhielt dadurch seinen Namen sowie fünf zusätzliche Geschosse. Im Zuge der Altstadtsanierung (1988-90) wurde er als malerischer Blickfang komplett restauriert.
Am 1. Dezember 1966 wurde der Neubau des Theaters mit der vortrefflichen Darbietung der Bayerischen Staatsoper „Die Hochzeit des Figaro“ in Schweinfurt eröffnet. Architekt: Prof. Erich Schelling. Grundlegend modernisiert und saniert in 2002, wird es wird noch heute als reines Gastspielhaus geführt und gilt als wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens in Schweinfurt.
Die Fortsetzung der ostseitigen Stadtbefestigung nach Süden zum Main, bietet einen idyllischen Spaziergang. Der Weg führt auf halber Höhe des Walles längs der 1564 erbauten Stützmauer entlang. Um die gleiche Zeit entstanden dort die noch erhaltenen Mauertürme. Gut erkennbar ist der Stadtgraben sowie die südostwärts vorgelagerte Mainschanze, die 1564 aufgeworfen wurde. Die Erweiterung dieses Grüngürtels ist die neueingerichtete Grünanlage Philosophengang mit Teichanlage und Springbrunnen.
Überreste des „Weißen Turms“ konnten freigelegt werden. Die Bauzeit des Weißen Turmes schätzt man Anfang des 15. Jhdt. Er wurde aber nach der Verwüstung im 2. Stadtverderben 1563/64 größtenteils ausgebessert. Der erhaltene Turmstumpf mündet in ein unterirdisches Gangsystem, dessen Kelleranlagen sich bis zur Krummen Gasse ausdehnen. Der Name „Weißer Turm“ gibt Hinweis auf eine ehem. mit Blei besetzte Turm-bedeckung. Weißer Turm und Samtturm, Teile einer Reihe von Türmen entlang der ehemaligen Stadtmauer.
Bis Mitte des 16. Jhdt. befand sich dort eine Rossmühle, die im Jahre 1554 abbrannte. In den Jahren 1589 – 1591, wurde das Zeughaus errichtet um als Waffenarsenal und Lagerhaus der Reichsstadt zu dienen. Bei Angriffen war besonders die Nord- und Westseite des Gebäudes exponiert, da diese in Richtung Stadtmauer zeigten. Die nördl. und westl. Seite des Zeughauses ist deshalb dreimal so dick (1,10m) wie die östl. und südl. Hausmauer. Seit 1940 befindet sich im Zeughaus die Redaktion und Geschäftsstelle der Tageszeitungen.
schönsten wiedererstandenen Zeugnissen der mittelalterlichen und reichsstädtischen Vergangenheit. Die ruhigen kleinen Gassen, das Kopfsteinpflaster und die historischen Wohnhäuser im Stadtteil „Zürch“ vermitteln dem Besucher ein eindrucksvolles Biedermeieridyll. Handwerkerhäuser bestimmen in der Rückertstraße, Linsengasse und Burggasse das Bild. Der Name „Zürch“ (althochdeutsch: „Viehweide“) deutet darauf hin, dass sich hier vor Jahrhunderten Flächen zur Tierhaltung befunden haben müssen. Das nördl. anschließende Gebiet um die „Krumme Gasse“ fasziniert mit seinem verwinkelten Gassensystem von Osten her von der historischen Stadtmauer begrenzt.
Mitte des 15. Jhdt. wurde eine mit dem Spital zum Hl. Geist verb. Spitalkirche errichtet und 1554 (Zweites Stadt-verderben) fast vollständig zerstört. Ende des 16. Jhdt. wurde ein neues Gotteshaus im gotischen Baustil errichtet. Nach Abriss der alten Kirche entstand (1897-1902) der heutige Bau im neuromanischen Stil. Sehens-wert: Hauptportal mit Figur Königs David u. Darstellung des 1. Pfingstfestes, 2 Nebenportale (Prophet Zacharias, Taufe Christi, Verkündigungsszene), Turm m. Marienstatue (mehre Meter hoch). Vier Altäre im Innern der Kirche.
Jahrhunderts entstand der gotische Chor. In den folgenden Jahrhunderten wurde am Gotteshaus immer wieder gearbeitet, so dass ein stilistischer Mix aus unterschiedlichen Epochen zu sehen ist. Seit dem Jahr 1542 die wichtigste reformierte Kirche und dient als Stadtpfarrkirche der evangelischen Gemeinde.St.-Salvator-Kirche
Im Stadtteil „Zürch“ gelegen wurde schon 1412 die dam. „Liebfrauenkirche“ geweiht, von der der Chor noch heute erhalten ist. Auf den Treppen der Kirche wurde 1532 die erste reformatorische Predigt gehört. Das heutige Gottes-haus wurde 1717–1719 erbaut. Im 2. Weltkrieg völlig ausgebrannt wurde es bis 1953 wieder komplett hergestellt. Sehenswert: Posaunenengel auf der Kuppelhaube, frühere Wetterfahne. Friedrich Rückert dichtete: „Doch er ist nicht gut gelaunet, sah ich doch beim letzten Schein, weil er aus der Stadt posaunet und sein Hintres kehrt hinein.“
Im Jahre 1927 wurde diese katholische Pfarrkirche im so genannten Fränkischen Stil (Neubarock) geweiht und im Zweiten Weltkrieg bis auf Teile der Umfassungsmauer und den Turm vollständig zerstört. So entstand 1953, nach Plänen des Würzburger Dombaumeisters Hans Schädel, ein moderner und kunsthistorisch bedeutsamer Neubau. Besonders sehenswert: das 250 m2 große Farbglasfenster des Kölner Künstlers Prof. Georg Meistermann. Eines der größten Kirchenfenster Deutschlands. Schweinfurt - Idealer Ausgangspunkt für Ausflüg in die Region
Egal ob Sie die Fränkische Toskana mit dem Zweirad, per Pedes, zu Wasser oder mit dem PKW erkunden wollen, Schweinfurts
zentrale Lage bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten für Tagesausflüge in das Schweinfurter Umland. Entdecken Sie malerische Orte im Steigerwald, den Haßbergen dem Biosphärenreservat Rhön oder der Fränkischen Schweiz. Genießen Sie die deftige Fränkische Küche und einen gute Schoppen des vielseitig prämierten Frankenweins.
Mehr Informationen zu Zielen im Schweinfurter Land finden Sie:
Touristik Service Zentrum Schweinfurter Land - www.schweinfurter-land.com