Er ist Ingenieur, Hochschuldozent, Familienvater – und möchte Verantwortung für seine Wahlheimat übernehmen:
Dr. Thomas Felsner kandidiert für die Alternative für Deutschland als Schweinfurts Oberbürgermeister.
Im Interview mit der Schweinfurt App spricht er über seinen persönlichen Weg, seine Motivation und seine Ideen für die Zukunft der Stadt.
Beruflicher Weg mit technischem Hintergrund
Der 44-Jährige stammt ursprünglich aus dem Ruhrgebiet. Nach dem Abitur studierte er Maschinenbau in Niedersachsen und promovierte anschließend an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg bei München. Es folgten mehrere Jahre in der Automobilentwicklung, bevor er 2017 mit seiner Familie nach Schweinfurt zog. Seitdem ist er an der örtlichen Hochschule tätig.
Schweinfurt ist für ihn nicht nur Arbeitsort, sondern Lebensmittelpunkt geworden. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern genießt er besonders die Freizeitmöglichkeiten der Stadt – ob im Wildpark, am Baggersee im Sommer oder auf den zahlreichen Spielplätzen.
Vom Beobachter zur Verantwortung
Politisch aktiv werden wollte er lange Zeit nicht. „Ich war eher Beobachter von der Seitenlinie“, sagt Felsner rückblickend. Doch die Entwicklungen der vergangenen Jahre – auf kommunaler wie auch auf Landes- und Bundesebene – hätten ihn zum Umdenken bewegt. Für ihn sei es inzwischen eine Art Bürgerpflicht, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Sein Ziel sei es, konstruktiv mitzuarbeiten und Impulse zu setzen. Politik versteht er dabei als Aufgabe auf Zeit – im Dienst der Bürgerinnen und Bürger.
Wirtschaftskraft sichern
Ein zentrales Anliegen seiner Kandidatur ist die wirtschaftliche Stabilität Schweinfurts. Als traditionsreiche Industriestadt ist die Kommune stark von international tätigen Unternehmen geprägt. Diese Arbeitsplätze zu sichern und gute Rahmenbedingungen für die Zukunft zu schaffen, steht für Felsner im Mittelpunkt.
Wettbewerbsfähige Standortbedingungen – etwa bei Energiepreisen und unternehmerischen Rahmenbedingungen – seien entscheidend, um den Wohlstand zu erhalten. Auch wenn viele Weichen auf Bundesebene gestellt würden, könne eine Stadt dennoch klare Signale senden und ihre Interessen selbstbewusst vertreten.
Sorgsamer Umgang mit Steuergeldern
Ein weiterer Schwerpunkt ist für ihn der verantwortungsvolle Umgang mit dem städtischen Haushalt. Investitionen sollten gut begründet, transparent und langfristig sinnvoll sein. Eine klare Prioritätensetzung sei notwendig, um finanzielle Stabilität zu sichern und gleichzeitig wichtige Projekte umzusetzen.
Miteinander im Dialog
Neben wirtschaftlichen Fragen liegt Felsner auch das gesellschaftliche Miteinander am Herzen. Er wünscht sich eine offene Debattenkultur, in der unterschiedliche Meinungen respektvoll ausgetauscht werden. Politik solle verbinden und Menschen ins Gespräch bringen – nicht trennen. Ein Oberbürgermeister sei für ihn Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger.
Blick nach vorn
Mit Blick auf die anstehende Wahl setzt Felsner auf eine engagierte Bürgerschaft. Eine hohe Wahlbeteiligung sei Ausdruck einer lebendigen Demokratie und stärke die Legitimation politischer Entscheidungen.
Sein Anliegen fasst er so zusammen: Schweinfurt soll wirtschaftlich stark bleiben, verantwortungsvoll mit seinen Ressourcen umgehen und ein Ort sein, an dem sich Familien ebenso wie Unternehmen langfristig wohlfühlen.

